← Lexikon|Messwerte

RAS (Relative Athletic Score)

Kennzahl von 0 bis 10, die die Athletik eines Prospects im historischen Vergleich seiner Position einordnet.

Der Relative Athletic Score (RAS) wurde von Kent Lee Platte entwickelt und ist zur Standard-Währung geworden, wenn über die Athletik von Draft-Prospects gesprochen wird. Die Idee: Alle messbaren Tests eines Spielers (Größe, Gewicht, 40-Yard-Dash, Sprünge, Agility-Drills, Bench Press) werden nicht absolut betrachtet, sondern mit allen Spielern derselben Position seit 1987 verglichen.

Das Ergebnis ist eine einzige Zahl zwischen 0 und 10. Ein RAS von 5,00 ist exakter Durchschnitt, alles über 8,00 gilt als klar überdurchschnittlich, Werte ab 9,50 sind Elite. Der Charme liegt im Positionskontext: 4,55 Sekunden über 40 Yards sind für einen Receiver ordentlich, für einen 145-Kilo-Tackle historisch schnell.

Für die Draft-Analyse ist der RAS ein Werkzeug, kein Urteil: Es gibt jedes Jahr erfolgreiche Spieler mit mittelmäßigem RAS und hochathletische Busts. Aussagekräftig sind vor allem Extremwerte, denn bestimmte Positionen (Edge, Offensive Tackle) haben historisch fast keine erfolgreichen Starter mit sehr niedrigem RAS hervorgebracht.

Weitere Begriffe

Begriffe live sehen? Auf dem Big Board 2027 und in den Spielerprofilen werden sie angewendet.