Pro Day
Testtag an der eigenen Universität, an dem Prospects vor Scouts ihre Workouts absolvieren.
Ein Pro Day ist die Heimspiel-Version des Combines: Jede größere Universität veranstaltet im März einen Testtag, an dem ihre Draft-Kandidaten vor angereisten NFL-Scouts die bekannten Drills absolvieren. Wer beim Combine nicht eingeladen war, verletzt war oder seine Zeiten verbessern will, bekommt hier die zweite Chance.
Die Bedingungen sind allerdings weniger standardisiert: gelaufen wird auf dem vertrauten Boden, gestoppt teils per Hand, und Quarterbacks werfen einstudierte Skripte an ihre eigenen Receiver. Deshalb gewichten Teams Pro-Day-Zahlen vorsichtiger als Combine-Werte, die Differenz von einer Zehntelsekunde beim 40-Yard-Dash ist eingepreist.
Wichtig sind Pro Days vor allem für drei Gruppen: Small-School-Prospects ohne Combine-Einladung, Spieler mit Verletzungs-Comeback, die Gesundheit demonstrieren wollen, und Quarterbacks, deren Wurf-Sessions von Head Coaches und Offensive Coordinators persönlich besucht werden. Privat-Workouts einzelner Teams schließen sich oft direkt an.
Weitere Begriffe
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